20. März 2026

Wenn Ihr Zahnfleisch entzündet ist, spielt nicht nur die Behandlung in der Praxis in Frankenhardt eine Rolle. Auch Ihre Ernährung kann einen wichtigen Beitrag leisten. Sie kann die Heilung unterstützen und dabei helfen, Entzündungen im Mund zu verringern.
Bei einer Entzündung des Zahnhalteapparates ist eine gründliche Reinigung der betroffenen Stellen durch den Zahnarzt notwendig. Die Ernährung kann diese Behandlung sinnvoll ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Wichtig ist vor allem: weniger Zucker, klare Essenszeiten und eine ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln.
Besonders empfehlenswert ist eine Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und naturbelassenen Lebensmitteln. Als Orientierung kann eine traditionelle Ernährungsweise aus Japan dienen. Dort stehen häufig Blattgemüse, Pilze, Wurzelgemüse und Süßkartoffeln auf dem Speiseplan. Auch Fisch wird regelmäßig verzehrt. Diese Kombination liefert viele Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe.
Im Alltag helfen einfache Regeln: Essen Sie zwei bis drei Mahlzeiten am Tag und vermeiden Sie häufiges Naschen. Achten Sie darauf, täglich mehrere Portionen Gemüse und etwas Obst zu sich zu nehmen. Eiweiß aus Fisch, Eiern, Milchprodukten, Nüssen oder Hülsenfrüchten sollte ebenfalls regelmäßig enthalten sein. Vollkornprodukte sind eine gute Wahl.
Auch Fette spielen eine Rolle. Verwenden Sie bevorzugt hochwertige Öle wie Oliven- oder Leinöl. Gewürze wie Ingwer oder Kurkuma können ebenfalls unterstützend wirken. Zucker sollte möglichst reduziert werden. Wenn Sie etwas Süßes essen, dann am besten direkt nach einer Mahlzeit.
Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee. Auch Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut können sinnvoll sein, da sie die Darmgesundheit unterstützen.
Untersuchungen zeigen zudem, dass bestimmte Gemüsesorten wie Spinat, Rucola oder Rote Bete helfen können, Entzündungen zu verringern. Eine ausgewogene Ernährung kann so einen wichtigen Beitrag zu gesundem Zahnfleisch leisten.
Quelle:ndr, Bild: Istock
10. März 2026

Viele unser Patientinnen und Patienten in Frankenhardt stellen sich eine verständliche Frage:
Warum bekommen manche Menschen trotz gründlicher Zahnpflege häufiger Karies als andere?
Sie putzen regelmäßig Ihre Zähne, benutzen Zahnseide und gehen zur professionellen Zahnreinigung – und dennoch scheint das Risiko für Karies unterschiedlich zu sein. Neue Forschungsergebnisse geben darauf eine mögliche Antwort: Auch unsere Veranlagung kann eine Rolle spielen.
Forschende aus den USA haben untersucht, warum sich die Zusammensetzung der Bakterien im Mund von Mensch zu Mensch unterscheidet. Dabei zeigte sich, dass die Erbanlagen einen deutlich größeren Einfluss auf die Mundflora haben könnten, als bisher angenommen.
Für die Untersuchung wurden Daten von 12.519 Personen ausgewertet. Grundlage waren Speichelproben, aus denen Informationen über das Erbgut und die im Mund vorhandenen Bakterien gewonnen wurden. Die Wissenschaftler bestimmten die Häufigkeit von 439 verschiedenen Bakterienarten und verglichen diese mit dem menschlichen Erbgut.
Dabei fanden sie elf Bereiche im Erbgut, die offenbar beeinflussen können, welche Bakterien im Mund häufiger oder seltener vorkommen. Diese Unterschiede können sich wiederum auf die Zahngesundheit auswirken.
Besonders interessant war ein Zusammenhang mit einem Gen, das dafür sorgt, dass im Speichel ein Stoff gebildet wird, der Stärke aus Lebensmitteln in Zucker umwandelt. Dieser Zucker dient vielen Bakterien im Mund als Nahrung. Wenn diese Bakterien sich vermehren, entsteht leichter Zahnbelag – und damit steigt auch das Risiko für Karies.
Die Forschenden stellten fest, dass Menschen mit bestimmten Varianten dieses Gens häufiger Veränderungen in ihrer Mundflora aufweisen. Diese Veränderungen könnten erklären, warum manche Menschen trotz guter Zahnpflege anfälliger für Karies sind.
Wichtig ist dabei jedoch: Die eigene Zahnpflege bleibt der entscheidende Faktor. Auch wenn die Veranlagung eine Rolle spielen kann, lassen sich viele Probleme durch sorgfältige Reinigung und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt verhindern.
Wenn Sie Fragen zu Ihrer Zahngesundheit haben oder eine Beratung wünschen, sprechen Sie uns gern bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Zahnarztpraxis in Frankenhardt an.
Quelle:zm-online, Bild: Istock
20. Februar 2026

Der Gedanke wirkt wie ein Blick in die Zukunft: Implantate, die selbst bemerken, wenn sich eine Entzündung bildet, und direkt eine Heilung unterstützen. Genau daran wird derzeit intensiv geforscht – auch für Patientinnen und Patienten hier bei uns in Frankenhardt ein spannendes Thema.
Seit 2021 arbeitet in Hannover ein großer Forschungsverbund an neuen Implantatkonzepten. Über 150 Fachleute gehen der Frage nach, wie Implantate noch verlässlicher und sicherer werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Zahnimplantaten.
Worin liegt der Unterschied zu heutigen Systemen? Die neuen Implantate sollen früh erkennen, wenn sich das umliegende Gewebe verändert. Sie werden so entwickelt, dass sie auf Vorgänge im Körper reagieren können. Einfach gesagt: Sie sollen nicht nur stabil im Knochen sitzen, sondern aktiv auf ihre Umgebung eingehen. Kommt es zu einer Entzündung, könnten sie selbst Schritte einleiten, die Heilung und Stabilität fördern.
Zusätzlich wird an einer fortlaufenden Kontrolle der Implantatfunktion gearbeitet. Ziel ist es, Belastung und Zustand dauerhaft zu beobachten. So könnten Probleme sichtbar werden, bevor Beschwerden entstehen. Auch eine Begleitung über viele Jahre hinweg ist geplant, um die Sicherheit weiter zu steigern.
Derzeit befinden sich diese Entwicklungen noch in der Erprobung. Bevor sie im Alltag eingesetzt werden können, sind umfangreiche Prüfungen notwendig.
Unabhängig davon gilt auch in Frankenhardt: Die wichtigste Grundlage bleibt die sorgfältige Pflege der eigenen Zähne. Regelmäßige Kontrollen helfen, größere Eingriffe möglichst zu vermeiden.
Quelle: zm-online, Bild: openai
05. Februar 2026

Sie kennen das vielleicht: Der Tag beginnt, doch der Mund fühlt sich trocken an, die Lippen sind spröde und das Schlucken fällt schwer. Auch viele Patientinnen und Patienten aus Frankenhardt berichten davon. Mundtrockenheit ist unangenehm, sorgt aber in den meisten Fällen nicht für ernsthafte Probleme.
Ursache ist meist eine verringerte Speichelmenge. Speichel ist für die Mundgesundheit unverzichtbar. Er hält die Schleimhäute feucht, schützt die Zähne und hilft, schädliche Bakterien fernzuhalten. Wird zu wenig Speichel gebildet, fehlt dieser natürliche Schutz, was auf Dauer zu Beschwerden führen kann.
Typische Hinweise auf Mundtrockenheit sind ein trockenes oder klebriges Gefühl im Mund, brennende Stellen, trockene Lippen oder Mundgeruch. Auch ein veränderter Geschmack sowie Probleme beim Essen oder Sprechen kommen vor. Einige Betroffene fühlen sich zudem schneller erschöpft oder schlafen schlechter.
Häufig stecken alltägliche Auslöser dahinter. Zu wenig Flüssigkeit, Stress oder starkes Schwitzen können den Speichelfluss verringern. Auch Medikamente haben oft Einfluss. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Speichelproduktion ganz natürlich ab. In bestimmten Fällen stehen Erkrankungen wie Diabetes oder frühere Therapien im Kopf- und Halsbereich im Zusammenhang mit den Beschwerden.
Was können Sie konkret tun?
Sollten die Beschwerden anhalten, wenden Sie sich gerne an unsere Praxis in Norderstedt. Gemeinsam finden wir eine passende Lösung für Ihre Mundgesundheit.
Quelle: AOK, Bild: istock
24. Januar 2026

Parodontitis ist eine häufige Erkrankung und kann ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Sie entsteht, wenn sich bestimmte krankmachende Keime am Rand des Zahnfleisches festsetzen und dort über längere Zeit Entzündungen auslösen. Auch in unserer Zahnarztpraxis in Frankenhardt begegnen wir dieser Problematik regelmäßig.
Forschende aus Deutschland haben nun einen neuen Ansatz entwickelt, der in der Mundpflege zunehmend Beachtung findet. Ziel ist es, Parodontitis nicht mehr nur allgemein zu bekämpfen, sondern gezielt an ihrer Ursache anzusetzen. Dabei geht es darum, schädliche Keime zu kontrollieren, ohne das natürliche Gleichgewicht im Mund zu stören.
Im Mund leben mehr als 700 verschiedene Bakterienarten. Der Großteil davon ist hilfreich und trägt dazu bei, Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten. Schwierigkeiten entstehen, wenn einzelne schädliche Keime überhandnehmen. Viele herkömmliche Mundpflegeprodukte wirken sehr umfassend. Sie beseitigen zwar krankmachende Keime, greifen aber zugleich auch die nützlichen an. Baut sich die Mundflora anschließend neu auf, haben schädliche Keime häufig einen Vorteil. Das Gleichgewicht gerät erneut ins Wanken, und die Erkrankung kann wieder auftreten.
In der Forschung konnte nun eine Substanz identifiziert werden, die gezielt das Wachstum jener Bakterien hemmt, die Parodontitis verursachen. Statt alle Keime im Mund zu bekämpfen, bleiben die nützlichen Bakterien erhalten. So kann das natürliche Gleichgewicht im Mund bestehen bleiben. Die schädlichen Keime verlieren an Wirkung, während sich die gesunden Bakterien wieder ausbreiten können.
Auf dieser Basis wurden Zahnpflegeprodukte entwickelt, die diesen gezielten Wirkansatz nutzen. Sie enthalten neben den üblichen Bestandteilen zur Zahnreinigung einen Stoff, der genau diesen Mechanismus unterstützt. Die Anwendung ist sowohl als Zahnpasta für den Alltag als auch als Pflege-Gel nach der professionellen Zahnreinigung möglich.
Solche Produkte können Parodontitis nicht allein heilen. Sie können jedoch helfen, das Gleichgewicht im Mund zu stabilisieren und Vorbeugung sowie Behandlung sinnvoll zu ergänzen.
Quelle:frauenhofer.de, Bild: frauenhofer
06. Januar 2026

Wenn ein Zahn verloren geht, stehen viele Patientinnen und Patienten in Frankenhardt vor einer wichtigen Entscheidung: Wie kann die entstandene Lücke sinnvoll geschlossen werden? Zähne prägen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern sind auch wichtig für das Kauen, das deutliche Sprechen und die Gesundheit im Mund. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Formen des Zahnersatzes in Ruhe kennenzulernen und abzuwägen.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: festen oder herausnehmbaren Zahnersatz. Fester Zahnersatz bleibt dauerhaft im Mund und fühlt sich für viele Menschen sehr natürlich an. Dazu gehören zum Beispiel Kronen oder Brücken, die an vorhandenen Zähnen oder an festen Verankerungen befestigt werden. Diese Lösung wird oft gewählt, weil sie im Alltag kaum auffällt und sich ähnlich wie die eigenen Zähne nutzen lässt. Essen, Sprechen und Lachen sind in der Regel ohne Einschränkungen möglich.
Herausnehmbarer Zahnersatz kann hingegen selbst eingesetzt und wieder herausgenommen werden. Diese Variante eignet sich vor allem dann, wenn mehrere Zähne fehlen oder ein fester Ersatz nicht möglich ist. Ein Vorteil sind meist die geringeren Kosten. Gleichzeitig braucht es etwas Zeit, um sich an das neue Gefühl im Mund zu gewöhnen, da der Zahnersatz anfangs ungewohnt sein kann.
Welche Lösung für Sie persönlich die richtige ist, hängt von mehreren Punkten ab. Eine Rolle spielen die Anzahl der fehlenden Zähne, der Zustand des Kiefers, Ihre Wünsche und Ihr Alltag. Es gibt keine Lösung, die für alle gleichermaßen passt. Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung sicher fühlen und langfristig zufrieden sind.
In unserer Zahnarztpraxis in Frankenhardt nehmen wir uns viel Zeit für eine ausführliche Beratung. Gemeinsam gehen wir alle Möglichkeiten durch, erklären die Vor- und Nachteile verständlich und finden eine Lösung, die zu Ihnen passt. Bei Fragen zum Zahnersatz sprechen Sie uns gerne an. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu einem sicheren Gefühl und einem gesunden Lächeln.
Quelle:denktal.de, Bild: istock
20. Dezember 2025

In den letzten Jahrzehnten hat sich vieles zum Guten gewendet. Immer mehr Menschen können ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter behalten. Auch hier in Frankenhardt erleben wir diese Entwicklung täglich in unserer Praxis. Das ist eine erfreuliche Nachricht. Gleichzeitig bringt dieser Fortschritt jedoch neue Herausforderungen für Patientinnen und Patienten mit sich.
Mit dem Älterwerden der Gesellschaft wächst nicht nur die Zahl älterer Menschen, sondern auch der Bedarf an zahnärztlicher Betreuung. Je mehr eigene Zähne vorhanden sind, desto größer ist auch die Möglichkeit, dass einzelne Zähne erkranken. Der Schwerpunkt der Behandlungen verschiebt sich dadurch zunehmend in spätere Lebensjahre. Der Aufwand ist dann häufig höher als früher, da mehrere Zähne gleichzeitig Aufmerksamkeit benötigen.
Viele Menschen zwischen 65 und 74 Jahren haben bereits Probleme im Bereich der Zahnwurzeln. Zusätzlich leidet ein großer Teil unter einer weit fortgeschrittenen Entzündung des Zahnhalteapparates. Bei noch älteren Menschen tritt diese Erkrankung besonders häufig auf und ist oft stark ausgeprägt.
Daraus jedoch zu folgern, man solle sich weniger um die eigenen Zähne kümmern, um im Alter Beschwerden zu vermeiden, wäre der falsche Schluss. Das Gegenteil ist richtig. Eine sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrollen sind entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und größere Behandlungen zu vermeiden.
Unser Ziel als Zahnarztpraxis in Frankenhardt ist es, Sie in jeder Lebensphase zuverlässig zu begleiten. Regelmäßige Kontrollen, eine angepasste Zahnpflege und eine rechtzeitige Behandlung helfen dabei, Ihre Zähne möglichst lange gesund zu erhalten. Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, sprechen Sie uns gerne an.
Quelle: denktal.de, Bild: istock
9. Dezember 2025

Die Weihnachtszeit lädt viele Menschen dazu ein, zur Ruhe zu kommen und die Tage mit Familie und Freunden zu genießen. In dieser besonderen Phase rückt der gewohnte Ablauf jedoch oft etwas in den Hintergrund. Dazu zählt bei manchen auch die tägliche Pflege der Zähne. Gerade jetzt lohnt es sich jedoch, den Zähnen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Die typischen Süßwaren und Getränke, die in dieser Jahreszeit auf den Tisch kommen, können die Zähne stark beanspruchen. Stollen, Lebkuchen, Glühwein und viele andere Leckereien enthalten viel Zucker. Dieser haftet leicht an den Zähnen und verbindet sich mit Säuren, die den Zahnschmelz schwächen können. Wenn dann über den Tag verteilt immer wieder genascht wird, haben die Zähne kaum Zeit, sich zu erholen. So steigt auch das Risiko für Karies und Entzündungen.
Damit Ihre Mundgesundheit auch in Frankenhardt gut durch die Feiertage kommt, möchten wir Ihnen einige einfache, aber wirkungsvolle Hinweise mitgeben:
Wir wünschen Ihnen eine angenehme und erholsame Weihnachtszeit in Frankenhardt – und starke, gesunde Zähne, die Sie gut durch diese besonderen Tage begleiten.
Quelle:denktal.de, Bild: istock
24. November 2025

Viele Erwachsene erinnern sich noch gut daran, dass früher oft gesunde Zähne gezogen wurden, um Platz im Kiefer zu schaffen. Wer eine gerade Zahnreihe wollte, musste dafür häufig zwei oder vier Zähne opfern. Heute stehen deutlich schonendere Möglichkeiten zur Verfügung, die den Erhalt der eigenen Zähne in den Mittelpunkt stellen.
Ein vollständiges Erwachsenengebiss besteht aus 32 Zähnen. Im Idealfall greifen Oberkiefer und Unterkiefer beim Kauen und Abbeißen sauber ineinander. In der Realität ist das jedoch nicht bei jedem Menschen so. Manche Kinder entwickeln Schneidezähne, die nicht in der Reihe stehen, und auch bei Erwachsenen können sich Zahnreihen nicht richtig schließen. Das kann das Kauen erschweren und im Alltag belasten.
Früher wurden bei Platzmangel oft Zähne entfernt und die restlichen Zähne anschließend mit festen Spangen bewegt. Heute versucht man, Eingriffe dieser Art möglichst zu vermeiden. Denn Zähne haben weit mehr Aufgaben als nur zu kauen. Sie beeinflussen das Schlucken, die Atmung, die Sprache, die Bewegungen der Lippen und sogar die Körperhaltung. Auch kleinste Veränderungen im Zusammenbiss wirken sich auf die Gelenke und die Muskulatur im gesamten Kopf- und Nackenbereich aus.
Moderne Methoden arbeiten mit kleinen Stützen im Kieferknochen, auf denen Kräfte gezielt ansetzen können. Damit lassen sich Zähne bewegen, ohne dass gesunde Zähne als Gegenzug dienen müssen. Auch Geräte, die von außen nicht sichtbar sind und Backenzähne langsam nach hinten führen, gehören heute zum Standard. Solche Verfahren vermeiden in vielen Fällen das Ziehen von Zähnen und liefern dennoch stabile Ergebnisse.
Auch funktionelle Ansätze, die mit Übungen für Zunge, Wangen und Lippen arbeiten, zeigen besonders bei Kindern gute Erfolge. Sie unterstützen das Wachstum und können helfen, die Stellung der Zähne dauerhaft zu verbessern.
Grundsätzlich gilt: Eine Anpassung der Zahnstellung ist in jedem Alter möglich. Wichtig ist eine individuelle Einschätzung, welche Methode für Sie sinnvoll ist und welchen Weg Sie ohne unnötige Belastungen gehen können.
Quelle:Tagesspiegel, Bild: istock
5. November 2025

Viele Patientinnen und Patienten in Frankenhardt fragen sich, wie lange eine Zahnfüllung heutzutage im Mund bleibt. Der aktuelle Zahnreport der BARMER zeigt: Füllungen halten immer länger. Während große Seitenzahnfüllungen im Jahr 2010 durchschnittlich rund sechseinhalb Jahre überdauerten, lag die Haltbarkeit bei Füllungen aus dem Jahr 2015 bereits über sieben Jahren.
Diese Entwicklung ist ein gutes Zeichen für die allgemeine Mundgesundheit in Deutschland. Sie zeigt, dass sorgfältige Zahnpflege, moderne Behandlungen und regelmäßige Vorsorge langfristig wirken. Auch nach dem Verbot von Amalgam zu Jahresbeginn soll dieser positive Trend anhalten.
Für Sie als Patientin oder Patient bedeutet das: Es stehen heute hochwertige Alternativen zu Amalgam zur Verfügung, die ebenso zuverlässig und verträglich sind. Wichtig ist, dass klar ersichtlich bleibt, welche Füllungen ohne Eigenanteil angeboten werden. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen und erleichtert die Entscheidung für das passende Material.
Ein Blick in die Statistik zeigt außerdem deutliche Unterschiede zwischen den Regionen: In Baden-Württemberg sind noch rund 42 Prozent der großen Füllungen nach zehn Jahren intakt, in Sachsen-Anhalt dagegen nur etwa 18 Prozent. Im Bundesdurchschnitt liegt die Haltbarkeit bei 34 Prozent. Soziale und wirtschaftliche Faktoren spielen dabei eine größere Rolle als die Behandlungsqualität selbst.
Der Zahnreport unterstreicht, wie wichtig eine hochwertige, bezahlbare Füllungsbehandlung bleibt – gerade für Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten.
Unsere Praxis in Frankenhardt berät Sie gerne persönlich zu den passenden Füllungsmaterialien. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung tragen wesentlich dazu bei, dass Ihre Zähne lange gesund bleiben.
Quelle:Barmer, Bild: istock
26. Oktober 2025

Es kommt häufiger vor, als man denkt: Auch Menschen in Frankenhardt vermeiden den Zahnarztbesuch, obwohl sie Beschwerden haben. Nicht aus Angst, sondern aus Scham. Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Viele schieben den Termin hinaus, weil sie sich für den Zustand ihrer Zähne oder ihre Lebensgewohnheiten wie Rauchen oder Ernährung schämen.
Diese sogenannte ‚Dentalscham‘ ist ein verbreitetes, aber oft übersehenes Phänomen. Forschende aus Dänemark und Großbritannien haben herausgefunden, dass sich Scham direkt auf die Zahngesundheit auswirken kann. Wer sich für seine Zähne schämt, zögert Behandlungen oft hinaus und spricht ungern über Probleme – mit Folgen für die Gesundheit.
Die Ursachen sind vielfältig. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, sichtbare Zahnschäden oder Mundgeruch können ebenso eine Rolle spielen wie finanzielle Sorgen oder das Gefühl, beurteilt zu werden. So entsteht leicht ein Kreislauf: Je länger man den Zahnarzt meidet, desto größer werden die Probleme – und desto stärker das Schamgefühl.
In unserer Praxis in Frankenhardt möchten wir diesen Kreislauf durchbrechen. Wir begegnen Ihnen ohne Vorurteile und mit Verständnis. Ganz gleich, wie Ihre Zähne aussehen – Sie dürfen sich sicher und willkommen fühlen. Ziel ist es, dass Sie die Behandlung als Schritt zu mehr Lebensqualität erleben.
Wenn Sie sich bisher nicht getraut haben, einen Termin zu vereinbaren, laden wir Sie ein: Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mit uns. Wir nehmen uns Zeit und unterstützen Sie dabei, den ersten Schritt zu machen – offen, einfühlsam und ohne Druck.
Quelle: zm-online.de, Bild: istock
09. Oktober 2025

Wir hören immer wieder von Eltern in Frankenhardt, die glauben, Milchzähne seien nicht so wichtig, weil sie ohnehin ausfallen. Das stimmt nicht. Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Kiefers, die Aussprache und die richtige Position der bleibenden Zähne. Wer sie vernachlässigt, riskiert spätere Zahnfehlstellungen oder sogar Sprachprobleme.
Sobald die ersten Milchzähne sichtbar sind, sollten Sie mit der täglichen Pflege beginnen. Eine kleine Kinderzahnbürste und eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta reichen anfangs völlig aus. Wichtig ist, dass morgens und abends geputzt wird. Je früher das zur Gewohnheit wird, desto leichter bleibt das Zähneputzen später.
Wenn Ihr Kind ungern die Zähne putzt, helfen kleine Tricks: Lassen Sie es seine Zahnbürste selbst aussuchen, putzen Sie gemeinsam und machen Sie daraus ein Spiel. Geschichten über den Karieskäfer, der verschwindet, wenn man fleißig putzt, motivieren zusätzlich.
Milchzähne sind nicht nur zum Kauen da. Sie halten den Platz für die bleibenden Zähne frei. Geht einer zu früh verloren, verschieben sich die Nachbarzähne, und die neuen Zähne haben später keinen Platz mehr. Das kann aufwändige Behandlungen notwendig machen, die mit guter Pflege leicht zu vermeiden wären.
Auch bei Sprachentwicklung und Aussehen haben Milchzähne Einfluss. Fehlen Schneidezähne, können Kinder manche Laute nicht richtig bilden. Ein gesunder Mund trägt damit auch zum sicheren Auftreten bei.
Wir begleiten Sie und Ihr Kind in Frankenhardt gern beim richtigen Start in die Zahnpflege. Wir zeigen, wie Sie spielerisch Routine aufbauen und worauf Sie bei der täglichen Pflege achten sollten. Sprechen Sie uns an – für gesunde Kinderzähne von Anfang an.
Quelle:denktal.de, Bild: istock
22. September 2025
Am Donnerstag, 25. September 2025, ist Tag der Zahngesundheit. Er stellt dieses Jahr die Superkraft Spucke in den Mittelpunkt. Viele denken bei Speichel an etwas Unerfreuliches. Tatsächlich hält er den Mund feucht, macht Sprechen möglich, lässt Sie schmecken und hilft beim Schlucken. Ohne ihn funktioniert vieles nicht.
Speichel schützt Ihre Zähne jeden Tag. Nach dem Essen entstehen im Mund Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Speichel schwächt diese Säuren ab, spült sie weg und bringt wichtige Mineralstoffe zurück in den Zahn. Er enthält zudem Abwehrstoffe, die Keime bremsen und kleine Wunden im Mund schneller schließen lassen.
Fehlt auf Dauer die Spucke, merkt man erst, wie wichtig sie ist. Ein trockener Mund kann brennen, riecht oft unangenehm, Essen macht weniger Freude, Sprechen strengt an. Häufige Auslöser sind bestimmte Medikamente, Atmen durch den Mund, geringe Flüssigkeit, hohe Anspannung oder Behandlungen bei schweren Krankheiten. Erste Hilfe ist einfach: regelmäßig Wasser trinken, zuckerfreien Kaugummi kauen, Alkohol und Rauchen meiden, und eine milde Zahnpasta nutzen.
Auch eine Superkraft braucht Hilfe. Entfernen Sie Beläge täglich mit Bürste und Bürstchen für die Zwischenräume. Putzen Sie abends besonders gründlich. Lassen Sie harte Ablagerungen und versteckte Nischen regelmäßig in unserer Praxis in Frankenhardt reinigen und kontrollieren.
Wenn Sie oft unter trockenem Mund leiden oder unsicher sind, welche Pflege passt, sprechen Sie uns an. Zum Tag der Zahngesundheit geben wir in Frankenhardt praktische Tipps für mehr Speichelfluss, passende Hilfsmittel und eine einfache Putztechnik. Vereinbaren Sie gern einen Termin.
Quelle: denktal.de, Bild: istock
5. September 2025

Am 5. September findet der Kopfschmerztag 2025 statt – ein guter Anlass, um auf einen oft übersehenen Zusammenhang hinzuweisen: Zähne können Kopfschmerzen auslösen.
Die Ursachen sind vielfältig. Entzündungen an einem Zahn oder Abszesse können direkt Schmerzen in den Kopf ausstrahlen. Aber auch indirekte Auslöser sind möglich: Verspannungen im Kiefer, Fehlstellungen oder nächtliches Zähneknirschen. Selbst das Wachstum von Weisheitszähnen oder Entzündungen in den Kieferhöhlen können Kopfschmerzen hervorrufen.
Typisch sind Schmerzen, die im Kiefer oder an den Schläfen beginnen und bis in Nacken oder Schultern ausstrahlen. Viele Betroffene klagen auch über morgendliche Kopfschmerzen – ein Hinweis auf unbewusstes Knirschen in der Nacht. Studien zeigen, dass Zahn- und Kieferprobleme eng mit Migräne verbunden sein können. Besonders betroffen ist der sogenannte Trigeminusnerv, der große Teile des Gesichts, das Zahnfleisch und die Zähne versorgt. Wird er durch eine Entzündung oder Fehlbelastung gereizt, kann dies Migräneanfälle begünstigen.
Auch chronische Zahnfleischentzündungen wie Parodontitis spielen eine Rolle. Deshalb sollte bei unklaren oder wiederkehrenden Kopfschmerzen auch an die Zahngesundheit gedacht werden. Ein Zahnarzt kann abklären, ob Zähne oder Kiefergelenk die Auslöser sind, und die passende Behandlung einleiten.
Ein häufiger Grund für Schmerzen ist das Zähneknirschen. Es führt zu starker Belastung von Kiefer und Muskulatur und kann langfristig Schäden verursachen. Ebenso können Kiefergelenkserkrankungen nach Verletzungen oder Fehlbelastungen entstehen – manchmal reichen schon alltägliche Dinge wie ein zu weites Öffnen des Mundes.
Unser Rat für Sie in Frankenhardt: Wenn Sie regelmäßig unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, lassen Sie auch Ihre Zähne und Ihr Kiefergelenk überprüfen. Manchmal steckt die Ursache dort, wo man sie am wenigsten vermutet.
Quelle: denktal.de, Bild: istock
27. August 2025

Viele Patienten in unserer Praxis in Frankenhardt stellen uns immer wieder die gleiche Frage: Soll man die Zähne vor oder nach dem Frühstück putzen? Die Antwort ist nicht ganz eindeutig – beide Varianten haben Vor- und Nachteile.
Grundsätzlich empfehlen wir, die Zähne vor dem Frühstück zu putzen. So entfernen Sie die über Nacht entstandenen Bakterien, die sich durch die verringerte Speichelproduktion im Schlaf stark vermehren. Gleichzeitig stärken Sie Ihren Zahnschmelz durch das Fluorid in der Zahnpasta. Dieser Schutzfilm macht die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säuren, die beim Frühstück durch Kaffee, Säfte oder Obst auf sie einwirken. Zudem vermeiden Sie, dass die Zahnbürste die Säuren direkt in den aufgeweichten Zahnschmelz reibt – ein häufiger Grund für Erosionen.
Natürlich können Sie auch nach dem Frühstück putzen, doch dabei gilt eine wichtige Regel: Warten Sie mindestens 30 Minuten. In dieser Zeit neutralisiert Ihr Speichel die aufgenommenen Säuren, und der Zahnschmelz kann sich wieder verhärten. Wer direkt nach dem Essen zur Zahnbürste greift, riskiert dagegen, dass der Zahnschmelz geschädigt wird. Ein einfacher Tipp für die Zwischenzeit: Spülen Sie den Mund mit Wasser aus, um die Säuren schneller zu verdünnen.
Unser Rat: Wenn es Ihr Alltag zulässt, putzen Sie Ihre Zähne am besten direkt nach dem Aufstehen. So starten Sie mit einem frischen und gut geschützten Mund in den Tag.
Quelle: denktal.de, Bild: istock
5. August 2025

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich: Ist eine Röntgenaufnahme wirklich nötig? Die kurze Antwort lautet: In den meisten Fällen ja – denn nicht alle Zahnprobleme lassen sich mit bloßem Auge erkennen. Karies, Entzündungen oder Veränderungen im Kieferknochen sind oft unsichtbar, bis ein Röntgenbild Klarheit schafft.
Kontrolle: Wenn Schmerzen auftreten, ein Verdacht auf Karies besteht oder neue Patienten untersucht werden.
Entzündungen: Um Veränderungen im Bereich der Zahnwurzel frühzeitig zu erkennen.
Weisheitszähne: Besonders dann, wenn sie im Kiefer verborgen liegen und Beschwerden verursachen können.
Wurzelbehandlungen: Vor und nach dem Eingriff, um den Erfolg der Behandlung zu beurteilen.
Implantate: Zur exakten Vermessung des Kieferknochens und zur Kontrolle des Heilungsverlaufs.
Die gute Nachricht: Die Strahlendosis bei zahnärztlichen Aufnahmen ist sehr gering. Eine Panoramaaufnahme entspricht ungefähr der Strahlung eines Fluges über den Atlantik. Moderne Geräte in unserer Praxis arbeiten besonders strahlungsarm.
Dennoch gilt: Je häufiger solche Aufnahmen gemacht werden, desto mehr summiert sich die Belastung über die Zeit. Deshalb prüfen wir jede Aufnahme sorgfältig und entscheiden individuell, ob sie wirklich notwendig ist.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben oder wissen möchten, wie viele Aufnahmen bei Ihnen bereits gemacht wurden. Wir beraten Sie transparent und verantwortungsvoll – mit Blick auf Ihre Gesundheit.
Bild: istock